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Kultur-Wanderwoche Eifel 2016

Die Wanderfreunde der Ortsgruppe Staufen-Bad Krozingen startete am Sonntag, 4. September zu ihrer Wander-und Kulturwoche nach Daun in der Vulkan Eifel.
Am ersten Tag begrüßte sie der Wanderführer Winfried Balzert vom Eifel Verein. Er führte die Gruppe nicht nur in die Besonderheiten der Wegemarkierung der Eifel ein, sondern zeigte gleich zu Beginn der Woche die Schönheiten, die Ausblicke auf die Maare der Vulkaneifel, allen voran das Gemündener Maar, das Weinfelder Maar und das Schalkenmehrener Maar. Hübsch war der Rundweg zur Weinfelder Kapelle, hinauf zum Dronketurm, danach zurück zum Ausgangspunkt, dem Hotel in Daun.
Am folgenden Tag wurden die Naturdenkmäler der Süd Eifel erkundet: mit dem Bus nach Irrel in das Tal der Prüm zu den Wasserfällen, dann durch die imposante Teufelsschlucht mit ihren gewaltigen Felstürmen und romantischen Wegen nach Echternach/Luxembourg. Nach der Besichtigung der Basilika St. Willibrord, konnte die Gruppe von Berdorf aus entlang des Aesbachs im Müllertal, einer fantastischen Wanderstrecke mit Amphitheater zum Wanderparkplatz am „Perekop“ laufen. Der Perekop ist ein riesiger Felsen und kann über Leitern bestiegen werden.
Der 3. Tag stand im Zeichen der Burgenstadt Manderscheid. Hier führt der Burgensteig auf dem Lieserpfad zu den beiden imposanten Burgen. In diesem Städtchen lernte man in der Wachsmanufaktur alles Wissenswerte über die Kerzenherstellung. Der Nachmittag wurde mit der Wanderung zum einzigen mit Wasser gefüllten Bergkratersee nördlich der Alpen in der Moosbergvulkangruppe gestaltet. Weiter führte der Weg zur Heidsmühle.
Die Fahrt in die Ost Eifel nach Maria Laach, die Besichtigung des Klosters und die Wanderung um den Laacher See waren die Programm Punkte am nächsten Tag.
Am 4. Tag standen die Besichtigung und hoch interessante Führung im Vulkanhaus in Strohn mit der Lavabombe auf dem Programm. Auch an diesem Tag wurde gewandert. Vom Schwanensee in Bad Bertrich hinauf zum Hohenzollernturm mit herrlichen Ausblicken auf die Stadt; danach auf kleinen, stillen Pfaden wieder bergab zum Kurpark. Für Nichtwanderer bestand die Möglichkeit zum Bummeln im Kurpark, zum Landschaftstherpeutischen Park dem Römerkessel und Flanieren in der Innenstadt.
Der letzte Tag bot noch eine ganz spezielle Besonderheit: die Fahrt nach Wallenborn und die Besichtigung des Kaltwassergeysirs“Brubbl“, einem Zeugen des noch aktiven Vulkanismus in der Vulkan Eifel. Gebannt wartete man auf den „Ausbruch“ der Wasserfontäne.
Die Wandergruppe startete in der Brunnenstadt Geroldstein von der Kasselburg. Über die Papenkaule und der Buchenlochhöhle führte die Strecke zum Munterley, hoch gelegen über der Stadt, dann hinunter nach Geroldstein. Auch an diesem Tag folgte ein kulturelles Highlight: die Besichtigung der Erlöserkirche mit ihren besonderen Mosaiken und Malereien im byzantinischen Stil. Am 15. Oktober 1913 war Wilhelm II. zur Einweihung persönlich anwesend.
Schnell kam der Sonntag: Zeit zur Heimreise, die über Speyer nach Hause führte.
Die Wanderfreunde waren sich darüber einig, mit ihren Wanderführern und Organisatoren Elke und Erwin Staroske eine abwechslungsreiche, intensive, einmalig schöne Woche erlebt zu haben. Mit herzlichen Dank an die Beiden verabschiedeten sich Teilnehmer dieser Reise.

 


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Foto und Text: Gaby Läufer

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